Getarnte Mini-Puffs in Massagestudios
009.03.10|München|Facebook
Artikel drucken|Artikel empfehlen|Schrift a / A
München - Zwei Masseusen in Trudering haben ihre Gäste nicht nur mit Rückenmassagen entspannt. Dass von ihnen auch Sex gegen Geld erwartet wurde, hatte der Betreiber bei der Einstellung aber verschwiegen.
Ein 43-jähriger Münchner hat seine zwei Massagestudios in Trudering illegal zum Mini-Puff umfunktioniert. Wie ein Polizeisprecher sagte, boten die Frauen in den im Sperrbezirk liegenden Studios nicht nur Erholsames für Rücken und Nacken, sondern auch sexuelle Dienstleistungen an.
Der 43-Jährige hatte die Räume für 110 Euro am Tag an die Frauen vermietet und sie zu einem Komplettprogramm verpflichtet. Für ihre sexuellen Dienste berechneten die beiden 21-Jährigen 50 bis 120 Euro extra. Die Frauen hatte der Studio-Betreiber über Annoncen gefunden – wobei er sie erst nach der Einstellung im Detail darüber aufklärte, was er unter erotischer Massage versteht.
Wie der Polizeisprecher sagte, beugten sich die beiden 21-Jährigen den Anweisungen, „wenn auch widerwillig“. Gegen den 43-Jährigen wird wegen Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung ermittelt.
wha
zurück zur Übersicht: München