Die überdimensionierte Bühne auf dem Münchner Königsplatz gehörte dem französischen DJ-Superstar David Guetta am Samstagabend zweieinhalb Stunden lang ganz alleine. Keine Sänger, keine Tänzerinnen, dafür Bässe, LED-Effekte, Feuer, Konfetti, Papierschlangen und Nebel en masse.
David Guetta: München wird zur Open-Air-Disco
Doch bei der Zugabe um kurz vor 23 Uhr holte Guetta seinen Landsmann Franck Ribéry vom FC Bayern zu sich ans DJ-Pult - "einen Franzosen, den ihr noch mehr liebt", wie er weiß. Zum Abschlusskracher der bombastischen DJ-Show, Guettas vielleicht größtem Hit "I gotta feeling" mit den Black Eyed Peas, hob Guetta die Hand Ribérys nach oben. Der Flügelspieler tanzte lachend mit. Die 18.000 Zuschauer, die vor der Zugabe "David Guetta"-Sprechchöre angestimmt hatten, skandierten nun "Ribéry, Ribéry".
Überhaupt: Der Franzose Guetta pflegt eine besondere Beziehung zu seinen deutschen Fans, bei denen sich seine Hits nach eigener Aussage noch besser verkaufen als in seiner Heimat. Deswegen kredenzte er den Münchnern und allen Angereisten gleich noch einen Remix seiner neuen Single "Falling to pieces" mit der australischen Sängerin Sia. Die hat Guetta mit ihrer prägnanten Stimme schon den Clubkracher Titanium beschert. Der nächste Hit kommt bestimmt. Die Münchner werden ihn wieder kaufen, vielleicht auch Ribéry.
kim
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