225.01.10|München|
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München - tz-Autor Jörg Heinrich wagte sich nur in Begleitung von Freundin Stefanie zur Premiere der Enthüllungsspezialisten Chippendales.

© fkn
Die Chippendales präsentieren noch bis Donnerstag ihre freigelegten Oberkörper im Deutschen Theater.
Die Chippendales präsentieren noch bis Donnerstag ihre freigelegten Oberkörper im Deutschen Theater. Als einer von rund drei Männern im Publikum erlebte tz-Autor Jörg Heinrich als bestaunter Exot einen denkwürdigen Abend und befragte danach Stefanie zu ihren Eindrücken von der Testosteron-Sause.
Steffi, hör auf zu schnappatmen!
Stefanie: Ich schnappatme nicht! Ich staune eher: So viele Aus’zogene sieht man sonst nur beim Bäcker. Das war wie Strip-Poker, bloß ohne Poker.
Welcher von den Jungs hat dir am besten gefallen?
Stefanie: Der mit den Tattoos – und zwar in der Putzmann-Uniform. Lecker! So darf er gern mal bei uns vorbeischauen. Ich fürchte nur, dass die Kerle eine Mischung aus Barbies Ken und Schokoladen-Osterhase sind: Außen süß, innen hohl.
Wie war das Publikum?
Stefanie: Sehr amüsant! Frauen zwischen 17 und 77 am Rande des Nervenzusammenbruchs, weil sich ein paar Herren mit Sexpacks, pardon, mit Sixpacks nackig machen. Das war Tokio Hotel, nur mit richtigen Männern! Und danach wird das Publikum nicht von den Eltern abgeholt, sondern von den Ehegatten.
Du hast auch gekreischt!
Stefanie: Aber nur ganz leise…
Willst du einen Chippendale für zu Hause?
Stefanie: Muss nicht sein. Der staubt doch nur ein, wenn er daheim rumsteht und sich aufs Schönsein konzentriert.
Interview: Jörg Heinrich

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