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Bier und Brezen in der Airport-S-Bahn

Bier und Brezen in der Airport-S-Bahn

Von so viel Kundenfreundlichkeit könnte sich MVG-Chef Herbert König eine Scheibe abschneiden!

Verkäufer mit so einer rollenden Minibar sollen künftig auch S-Bahn-Fahrgäste mit Snacks versorgen.

© Westermann

Verkäufer mit so einer rollenden Minibar sollen künftig auch S-Bahn-Fahrgäste mit Snacks versorgen.

Während er in U-Bahnen und Kiosken Alkohol verbietet, lässt Münchens neuer S-Bahn-Chef Bernhard Weisser künftig Bier und Butterbrezen in den Airport-S-Bahnlinien 1 und 8 verkaufen, um den Service zu verbessern.

„Der Versuch ist auf drei Monate befristet“, sagt Weisser. Täglich zwischen etwa sechs Uhr Früh und 22 Uhr sollen ab 15. März bei beiden Linien zwischen Hauptbahnhof und Airport Mitarbeiter der Firma IBS durch die Züge laufen und wie bereits erfolgreich in vielen oberbayerischen Regionalzügen Snacks verkaufen. Von der Butterbreze für 1,10, über das Sandwich für 2,70, den Cappuccino für 1,60 und der Halben Augustiner Hell für 2,60 Euro reicht das Angebot. Aber auch Kekse, Chips und Schokoriegel gibt’s an der Minibar.

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Wenn das Angebot ebenso gut angenommen wird wie im Regionalverkehr, will Weisser nicht ausschließen, die rollenden Minibars in allen Zügen einzusetzen. Weisser: „Meine wichtigsten Ziele sind die Steigerung der Kundenzufriedenheit, die Erhöhung der Pünktlichkeit und ein ausreichendes Platzangebot in den Zügen.“

Nach dem Motto „neue Besen kehren gut“, plant der neue S-Bahn-Chef noch weitere Verbesserungen: So sollen ab Herbst die Bandansagen in den Zügen nicht mehr auf Hochdeutsch, sondern auf Bayerisch erfolgen.

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Zur Verbesserung der Pünktlichkeit setzt Weisser außerdem an der Station Donnersberger Brücke ab Montag in den Hauptverkehrszeiten zusätzliche Mitarbeiter ein, die für eine schnellere Abfertigung der S-Bahnen sorgen sollen. Ab Herbst sollen sie auch an der Hackerbrücke und in Laim eingesetzt werden. Dann wären alle Stationen der Stammstrecke mit Personal besetzt.

Mit einem neuen EDV-gestützten Meldesystem sollen außerdem kleinere Störungen und Mängel von den Lokführern schneller an die richtige Adresse weitergeleitet und behoben werden.

K.H. Dix

Quelle: tz

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