315.11.08|München|58 Kommentare
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Am Rande einer Kundgebung von etwa 600 Gegnern eines Nazi-Aufmarsches in München hat die Polizei am Samstag etwa 80 Demonstranten vorläufig festgenommen.

© dpa
Polizisten drängen Demonstranten gegen den Neonazi-Aufmarsch zurück.
Gegen die dem linken Spektrum zugerechneten Beschuldigten werde unter anderem wegen Beleidigung, Verstoßes gegen das Waffengesetz und Landfriedensbruchs ermittelt, teilte die Einsatzleitung mit. Im Anschluss an die Gegenveranstaltung eines Bündnisses bürgerlicher Gruppierungen folgten etwa 120 Neonazis einem rechtsextremistischen Aufruf zu einem “Heldengedenkmarsch“ in der Münchner Innenstadt. Nazi-Gegner veranstalteten unter anderem auch Sitzblockaden gegen diesen Aufmarsch.
Die Behörden hatten zur Vermeidung von Zusammenstößen beide Veranstaltungen zeitlich und räumlich weitgehend voneinander getrennt. Bis zu 1000 Polizisten waren eingesetzt, um einen friedlichen Ablauf der Aktionen sicherzustellen. Die Rechtsextremisten hatten ihre Demonstration gegen ein ursprüngliches Verbot der Stadt München gerichtlich durchgesetzt.
Quelle: DPA

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