München - Er hatte nur auf das Rauchverbot am Hauptbahnhof hingewiesen. Dafür bezog ein 49-Jähriger Schläge und Tritte. Ein anderer Raucher griff die Bahnbediensteten an.
Die Bundespolizeiinspektion München ermittelt nun in zwei Fällen wegen Körperverletzung und Beleidigung.
Um 5.50 Uhr bat ein 49-jähriger Fahrgast am S-Bahnsteig 1 des Münchner Hauptbahnhofes einen Raucher, die Zigarette auszumachen. Einsichtig zeigte sich dieser aber keineswegs. Dem Hinweis, dass das Rauchen im Bahnhof verboten sei, folgten stattdessen ordinäre Beleidigungen, Schläge mit einer zusammengerollten Zeitung und ein Tritt ins Gesäß. Erst als sich ein bislang unbeteiligter Zeuge einmischte, ließ der rabiate Mann von dem Reisenden ab und fuhr mit der nächsten S-Bahn weg.
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