München - Im Skandal um die gefährlichen Billig-Brustimplantate aus Frankreich zieht jetzt auch in Deutschland die erste betroffene Frau vor Gericht. Zwei Anwälte aus München kämpfen um ihr Recht!

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Die Münchner Anwälte Michael Graf (l.) und Christian Zierhut
Sie haben von einem schöneren Busen geträumt – jetzt fürchten sie um ihre Gesundheit! Im Skandal um die gefährlichen Billig-Brustimplantate aus Frankreich zieht jetzt auch in Deutschland die erste betroffene Frau vor Gericht. Zwei Anwälte aus München kämpfen um ihr Recht!
Die Brustimplantate stammen von der französischen Firma PIP. Das deutsche Unternehmen Brenntag hatte das Industrie-Silikon geliefert, mit dem PIP die Kissen herstellte. Die giftigen Implantate stehen in Verdacht, zu platzen, auszudampfen und Krebs auszulösen. Der Hersteller PIP hat Insolvenz angemeldet. „Hier ist nichts mehr zu holen“, so Zierhut. Dem TÜV Rheinland werfen die Anwälte vor, zu Unrecht eine CE-Zertifizierung abgegeben zu haben.
In Frankreich hat ein Gericht bereits den Versicherer von PIP zu einer Schadenersatzzahlung von 4000 Euro an eine Betroffene (31) verurteilt.
tz
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