München - Ja, wo laufen sie denn? Vergangenen Montag zumindest waren keine Inliner und Rollschuhfahrer in der Stadt unterwegs. Die Blade Night musste ihren Auftakt kurzfristig um eine Woche verschieben.

© Bodmer
Die Münchner Blade Night gilt seit 1999 als größte nächtliche Skate-Veranstaltung Europas: Heuer geriet der Start etwas holprig – die Veranstalter mussten den Auftakt vergangene Woche kurzfristig absagen.
Nächsten Montag soll es dann aber losgehen mit dem rollenden Lindwurm durch die Stadt – das ist fast sicher. Stolper-Start in die Blade Night-Saison …
Noch vergangene Woche rätselten Fans im Internet, wann die Tour heuer beginnt, die seit 1999 besteht. In den letzten Jahren stiegen Woche für Woche bis zu 10 000 Inliner in ihre rollenden Stiefel, während Autofahrer, Busse und Trams an Polizeiabsperrungen warteten.
Die vielen Baustellen stellen die Planer nach eigenen Angaben vor große Probleme – vor allem im Süden der Stadt: Über Mittleren Ring samt Luise-Kiesselbach-Platz und Harras kommen die Autos nicht leicht durch. Das müsste die Inliner nicht stören. Doch die Stadt wollte unbedingt Ausweichrouten wie die Implerstraße und die Thalkirchner Straße freihalten, auf denen die Blade Night sonst unterwegs war. Darum fallen Touren durch die Mitte und den Süden Münchens komplett flach.
Mit einer Tour durch den Osten der Stadt soll es dann am Montag um 19 Uhr losgehen: Vom Start am Bavariapark schlängelt sich der Lindwurm über die Isar nach Giesing, am Tierpark vorbei durch Sendling und wieder zurück. Organisator Senninger ist sich da zumindest zu 99 Prozent sicher, er wollte sich am Mittwoch noch mit der Polizei treffen. Bis in den September heißt es dann jeden Montagabend: Straßen frei für die Münchner Blade Night!
DAC
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