München - Der Tierpark Hellabrunn trauert um eine alte Weggefährtin: Am Freitag musste Löwin Inka eingeschläfert werden. Seit Wochen hat die alte Dame kaum noch gefressen.

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Löwin Inka musste eingeschläfert werden. Sie war 20 Jahre alt.
Sie wollte einfach nicht mehr, verschmähte am Ende sogar die allerschönsten Fleisch-Leckerbissen: Fast genau ein Jahr nach dem Tod ihrer Gefährtin Tombi ist Freitagfrüh die letzte Hellabrunner Löwin Inka im gesegneten Katzenalter von 20 Jahren gestorben. Sie hatte seit zwei Wochen nichts mehr gefressen und kaum noch getrunken: „Wie alle Katzen können auch Löwen sehr lange mit schweren Krankheiten überleben. Dieses Leid wollten wir Inka ersparen“, erklärte Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem.
Die Hellabrunner Tierärztin Dr. Nicole Kowaleski legte Inka zunächst in Narkose und untersuchte sie mit Ultraschall. Mehrere Organe zeigten offensichtlich bösartige Veränderungen. Unter diesen Umständen ließ die Tierärztin Inka gar nicht mehr erwachen. Nach einer Überdosis Narkosemittel schlief das alte Mädchen schmerzfrei und ohne Angst hinüber ins Löwen-Paradies.
Für den Aufbau einer Löwengruppe würde sich später die größere, bereits raubtiergerecht gestaltete Braunbären-Anlage eignen. Reiss: „Das jedoch ist wirklich noch Zukunftsmusik. Zuerst hat die neue Giraffenanlage absolute Priorität.“
Dorita Plange
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