013.10.08|Bayern|8 Kommentare
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Die tz fasst zusammen, was die Polit-Ehe zwischen CSU und FDP für Bayern bedeutet.

© dpa
Werden die FDP-Landesvorsitzende Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und der designierte Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) Bayerns neues Dream-Team?
Die Zeit drängt: Kaum hat sich nach der FDP gestern auch der CSU-Vorstand einstimmig für eine schwarz-gelbe Koalition in Bayern ausgesprochen, müssen die Parteien Gas geben! Während sich in anderen Ländern Verhandlungen dafür oft wochenlang hinziehen, setzt Bayerns Verfassung Grenzen: Am 27. Oktober muss der Landtag einen neuen Ministerpräsidenten wählen. Am 25. und 26. Oktober wollen sich CSU und FDP ihren Polit-Ehevertrag von den Parteitagen absegnen lassen. Nächste Woche also müssen sich die Verhandlungsführer in allen Inhalten einig sein.
Die CSU will sich beharrlich zeigen – zumindest in einem Punkt: „Dass wir Wert darauf legen, den Ministerpräsidenten zu stellen“, scherzte der künftige Partei- und designierte Regierungschef Horst Seehofer. Er glaubt aber daran, dass seine Partei nach 46 Jahren Alleinherrschaft die Macht „in einer stabilen Regierung“ mit der FDP auch teilen kann. Es werde eine „sehr dynamische, frische Politik“ für Bayern geben. Inhaltlich und strategisch gebe es keine Alternative zur FDP.
Hatten die Liberalen im Wahlkampf noch den „deutlichsten Kontrast zu Schwarz“ beworben, müssen sie jetzt Kompromisse eingehen:
Rauchverbot
Bildung
Innenpolitik
Wirtschaft & Umwelt
Finanzen
Posten
Quelle: tz

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