531.01.09|Bayern|27 Kommentare
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Das muss man Monika Hohlmeier ja lassen: Mut hat die Strauß-Tochter.

© dpa
Monika Hohlmeier
Einen Monat nach ihrer umstritten Nominierung als Oberfranken-Vertreterin für die Europaliste der CSU stellte sich die 46-Jährige Frankens Kabarett-Star Frank-Markus Barwasser alias Erwin Pelzig.
Und der legte bei grüner Bowle, die Hohlmeier trotz ihrer 170 Substanzen umfassenden Nahrungsmittelunverträglichkeit tapfer schlürfte, auch gleich kräftig los. Pelzig wollte wissen, wie weit ihre Umzugspläne schon gediehen seien („Wird’s ein Haus, eine Wohnung oder nur eine Garage?“), was sie über Seehofer wisse, dass er sie so energisch auf Platz sechs der Liste gehievt habe? Oder was sie denn antreibe, es noch einmal in der Politik zu versuchen?
Und, Respekt, Monika Hohlmeier schlug sich zunächst wacker. Sie lachte viel, verwies bei ihren Beziehungen zu Franken auf ihre fränkische Großmutter (Pelzig: „Die hat jetzt plötzlich jeder“) und versuchte mit viel Einfühlungsvermögen zu punkten, indem sie auf die seit Jahrzehnten schwierige Situation in einigen Landkreisen Oberfrankens hinwies. Im Rückblick übernahm sie sogar für die misslungene Blitz-Einführung des G 8 die Verantwortung und zeigte viel Verständnis für die Wut vieler Eltern und Lehrer.
Frei übersetzt heißt das für die ehemalige Kultusministerin: Setzen, Sechs. Frankentest leider nicht bestanden. Die Versetzung ins Europa-Parlament ist wohl stark gefährdet …
Quelle: tz

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