726.08.08|Bayern|4 Kommentare
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Geltendorf - Bei der Explosion einer Flakgranate aus dem Zweiten Weltkrieg sind am Dienstagabend zwei junge Männer (24 und 17) in Geltendorf schwer verletzt worden.
Einer der beiden schwebt in Lebensgefahr.
Der 17-jährige Geltendorfer und sein 24-jähriger Kumpel aus Walleshausen hatten die Munition in einer Garage neben dem Wohnhaus des 17-Jährigen in einen Schraubstock gespannt. Offenbar wollten sie die Granate zerlegen. Woher sie das Geschoss hatten, ist unklar. Sicher ist, dass es zu einer gewaltigen Explosion kam, bei der die beiden Burschen so schwer verletzt wurden, dass sie gestern nicht mehr vernommen werden konnten.
Die jungen Männer wurden mit Hubschraubern in Münchner Kliniken geflogen. Der 17-Jährige war nach der Explosion offenbar noch ins Freie gelaufen, er wurde von den Rettungskräften vor der Garage gefunden. Die Explosion muss aber so stark gewesen sein, dass Splitter Löcher in die Holztür der Garage sprengten.
Spezialisten der Polizei sollen nun herausfinden, um welchen Granatentyp es sich genau gehandelt hat. Die Angehörigen der Verletzten wurden von einem Kriseninterventionsteam des BRK betreut. Bei Durchsuchungen des gesamten Anwesens fanden Spezialisten der Technischen Sondergruppe des LKA noch mehrere Hülsen und Geschosse, die bereits stark verrostet waren. Sie wurden durch die Experten in einem nahegelegenen Feld gesprengt.
ad./st.
Quelle: DPA

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