Rom/Pescara - In dem Sex-Erpressungs-Fall um die Münchner Quandt-Erbin Susanne Klatten bleibt der mutmaßliche Komplize des tatverdächtigen Schweizers in Italien in Haft.
Die Ermittlungsrichterin Maria Gabriella Tascone wies am Dienstag im italienischen Pescara italienischen Presseberichten zufolge einen Antrag auf Haftentlassung zurück, den der Anwalt des Verdächtigten gestellt hatte. Auf den 68-Jährigen wartet in Italien ein Verfahren. In München prüfen die Ermittler unterdessen, ob die mutmaßlichen Betrüger weitere Gehilfen hatten. “Wir sind noch am Abklären, ob Mittäter im Spiel waren“, sagte Oberstaatsanwalt Anton Winkler.
Der 43-jährige Schweizer war im Januar in Österreich gefasst worden und sitzt seit März in München in Untersuchungshaft. Gegen ihn soll noch in diesem Jahr Anklage erhoben werden. Sein älterer Komplize soll die Romanze des Schweizers mit der Quandt-Erbin gefilmt haben. Mit den Fotos und Videos wurde Klatten dann erpresst, die Rede ist von einem zweistelligen Millionenbetrag als Erpressungssumme.
Quelle: DPA
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