202.06.08|Bayern|4 Kommentare
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Eching - Ein altes Tonbandgerät ist eines der wichtigsten Indizien, die Werner M. (58) als den mutmaßlichen Entführer der kleinen Ursula Herrmann (10) entlarven.

© dpa
Kriminalhauptkommisar Detlef Puchelt zeigt das Foto eines Tonbandgerätes, das bei Werner M. in Kappeln gefunden wurde.
Bundesweit gibt es nur fünf Institute, in denen Kriminaltechniker in der sogenannten forensischen Phonetik arbeiten. Dieses Sachgebiet hat auch das Münchner Landeskriminalamt, in dem das Tonband untersucht wurde. Wegen der aktuellen Ermittlungen dürfen die Münchner Experten dazu keine Erklärungen abgegen.
Genauso wie die menschliche Stimme hat auch ein Tonband seine Eigenarten. Es knackt, es rauscht, es leiert. Und zwar so spezifisch und einzigartig, dass keines wie das andere klingt. Digitalisiert und auf Computer übertragen ergeben sich so spezifische Klangbilder. Darum sind die Experten auch sicher, dass das bei M. gefundene Tonband eindeutig jenes ist, das 1981 bei den Erpresseranrufen im Fall Ursula Herrmann verwendet wurde.
dop.
Quelle: tz

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