209.09.08|Bayern|17 Kommentare
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Augsburg - Ein peinlicher Verbal-

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Reinhard Nemetz, Chef der Augsburger Staatsanwaltschaft, muss sich für einen peinlichen Ausrutscher eines ihm unterstellten Kollegen entschuldigen.
Reinhard Nemetz, der Chef der Augsburger Staatsanwaltschaft, ist erkennbar betroffen. Weil einer seiner Staatsanwälte in der Ur-
Nemetz spricht von einem „inakzeptablen und bedauerlichen Fehlverhalten“ und er sagt, der betreffende Staatanwalt sei von dem Verfahren abgezogen worden. Er, Nemetz, habe die Aufgabe an den Abteilungsleiter und seinen Stellvertreter übertragen.
In der offiziellen Anklageschrift ist die peinliche Formulierung nicht zu lesen, wohl aber in einer Version, die dem 44-
Noch am Montagabend gegen 21 Uhr saß Nemetz am Schreibtisch und formulierte ein Entschuldigungsschreiben an den 44-
Bei dem Angeklagten handelt es sich um einen bereits einmal wegen illegaler Einfuhr von geschützten Schildkröten verurteilten Mann aus Augsburg. Dieser muss sich wegen eines Verstoßes gegen das Washingtoner Artenschutzabkommen erneut vor dem Amtsgericht verantworten. Über 180 streng geschützte griechische Landschildkröten soll er im Juni 2006 nach Deutschland ohne die erforderliche Genehmigung eingeführt haben. Der Prozess war am Montag nach nur wenigen Minuten bis Februar 2009 ausgesetzt worden, da nach Angaben des Amtsgerichts noch Zeugen aus Ungarn geladen werden müssen. Die Fortsetzung des Verfahrens ist für den 23. Januar 2009 geplant.
Quelle: tz